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Stosswellentherapie

Die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) ist ein medizintechnisches Verfahren zur Zertrümmerung und Entfernung von Kalkkonkrementen (z.B. Steine in der Niere, Harnblase und im Harnleiter).

Das Verfahren

Stoßwellen sind energiereiche Wellen, die auf unterschiedliche technische Art und Weise z. B. durch im Wasser erzeugte kurze Druckpulse entstehen.

Die Schallimpulse können auf einen bestimmten Bereich lokalisiert werden und dort wirken, das heißt sie entfalten ihre Wirkung nur am einprogrammierten Wirkort.

Man unterscheidet Stoßwellen nach ihrem Energiegehalt, der je nach Anwendung variiert werden kann.

Beim Einsatz von hochenergetischen Stoßwellen ist im Regelfall eine Anästhesie, die mit einem kurzen stationären Aufenthalt (ca. 2-3 Stunden) verbunden sein kann, notwendig.

Vor der Behandlung von beispielsweise Nierensteinen muss eine Bildgebung erfolgen. Nierensteine sind im Röntgenbild sichtbar, sie können allerdings auch durch eine Kontrastmitteldarstellung des Nierenbeckenkelchsystems (i.v. Pyelogramm) lokalisiert werden.

Die Zertrümmerung der Steine erfolgt unter Durchleuchtung (Röntgenfilm in Echtzeit) oder unter Ultraschallkontrolle. Beide Systeme dienen der genauen Ortung der Konkremente, sodass die Stoßwellen optimal fokussiert werden können.

Nach der Lokalisation werden die Steine mit bis zu 4.000 Ultraschallimpulsen zertrümmert. Teilweise muss die Behandlung wiederholt werden, falls die Konkremente nicht erfolgreich zerstört wurden. Die zerstörten Nierensteine können anschließend über die Harnwege ausgeschieden werden.

Ihr Nutzen

Die ESWL ist eine erfolgreiche und bewährte Methode zur Zerstörung und Entfernung von Steinen und Konkrementen in den Harnwegen.

Die Patienten profitieren von dem schonenden Verfahren durch die Vermeidung von Schnittoperationen.

Als innovative Ergänzung können wir diese Therapie mit einer Ohr-Reflexzonenakupunktur zur Schmerzminimierung durchführen.